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Der Quickstep

Das sprühende Leben in seiner getanzten Form

 

Der Quickstep berauscht, bezaubert und beschwingt, aber er verliert nie seine Contenance. Er lockert und befreit, aber er behält immer seinen Fluss. Er berauscht und schlägt in seinen Bann, aber er entfesselt nicht. Er ist offen und modern, aber er vergisst nie seine Herkunft. Er ist heiter und lustig, aber er wirkt niemals vulgär. Der Quickstep ist ein heiterer Tanz. Er ist das sprühende Leben, deshalb ist er unbestritten einer der beliebtesten Tänze beim zuschauenden Publikum.

 

 

Die ausführliche Geschichte des Quicksteps

 

 

Der Quickstep ist eine Formerweiterung des Foxtrotts und damit auch ein Vertreter des Englischen Stils. Seine Wurzeln liegen wie beim Foxtrott im Ragtime und damit ebenfalls in Nordamerika. Diese beiden Tänze haben kein Charisma wie beispielsweise der leidenschaftliche Tango oder der aristokratische Wiener Walzer. Das begründet sich aus ihrer Herkunft: Die Tänze aus der Foxtrott-Familie sind keine gewachsenen, sondern konstruierte Tänze – und wenn man es genau nimmt, nichts weiter als in künstliche Form gebrachte natürliche Bewegung.

 

Dennoch haben beide Tänze ihre geliebten und begehrten Merkmale und verfügen über eine ganz besondere Ästhetik – obwohl sich beide erheblich von einander unterscheiden: Der Foxtrott ist englisch konservativ; der Quickstep liebt dagegen den modischen Look, der sein Publikum gelegentlich in Begeisterungstürme versetzt. Das kann sogar so weit gehen, dass konservative Kreise den Quickstep bis weit in die Gegenwart als unvereinbar mit dem Englischen Stil bezeichneten. Der Quickstep ist also ein Tanz, der durchaus polarisieren kann. Das macht ihn sympathisch; trotzdem ist und bleibt er „very british“.  

 

Ab 1924 tanzte man den Foxtrott bereits mit 50 Takten pro Minute. Dieses schnelle Tempo verhinderte jedoch große, offene Schritte wie es der Slowfox ermöglicht. Ein gewisser J. Bradley empfahl daher statt eines Dreierschritts einen einfacheren Gehschritt. Das war sozusagen die Befruchtungsphase des Quicksteps. Dieser Name wurde von den beiden Tanzlehrern Pierre und Prucell vorgeschlagen. Der neue Tanz musste aber erst einmal schwanger gehen, weil gleichzeitig ein anderer Tanz wie ein Blitz einschlug: der Charleston, er war der direkte Konkurrent im Segment für schnelle Gesellschaftstänze. 1925 brach ein regelrechter Charlestonrausch aus. Dieser Tanz, mit seinen schnellen Kicks nach außen und mit seinen nach innen gedrehten Füßen, war aber ein Platztanz und lief dem englischen Bewegungsgefühl in seinen Grundfesten zuwider. Also verpassten die Engländer dem Charleston kurzerhand ihre Auffassung eines schnellen Tanzes und verbannten beispielsweise die typischen Kicks. In dieser Form verdrängte der Charleston den Onestep, den Vorläufer des Foxtrotts, fast völlig.  

 

Zwar wurde der Onestep noch auf der Weltmeisterschaft 1925 getanzt, aber bereits zur nächsten Weltmeisterschaft 1927 kam das Aus für ihn. An seine Stelle trat der Foxtrott, der allerdings mit flachen Charlestonschritten unterlegt war. Der Name dieser neuen Variante war zunächst „Quickstep Foxtrott and Charleston.“ Die Bezeichnung „Quickstep“ erschien in dieser Form zum ersten Mal 1927 auf der internationalen Tanzbühne. Das war die eigentliche Geburtsstunde des Quicksteps. Allmählich verlor dieser Tanz die Kniebewegungen, die noch für den Charleston bezeichnend waren. Ab 1928 sprach man entweder nur vom Quickstep oder nur vom Foxtrott. Quickstep und Foxtrott emanzipierten sich ab jetzt endgültig. Schließlich trennte die große Konferenz von 1929 beide Tänze klar von einander. Dem Quickstep wurde das Chassé zugewiesen, der Foxtrott erhielt seine charakteristisch offenen Schritte.

 

Der Charleston hinterließ allerdings noch eine kleine Spur im Quickstep: Das typische Beine werfen verschwand zwar völlig und die Knie wurden auch nicht mehr gebeugt, aber immerhin noch wie beim Charleston gelockert. Nach 1930 verschwand auch dieser letzte Rest vom Charleston und es kamen bis 1935 viele andere neue Figuren hinzu: die Rechtsachsendrehung, die Linksachsendrehung, die Chassélinksdrehung, den Ziehschritt, der gelaufene Zickzack und viele weitere. Das sind die Figuren, die zu den Standardschritten zählen. Der typische Charlestonschritt von 1932 war für immer verschwunden. Die komplette Rechtsdrehung war ohnehin nie richtig populär und wurde komplett durch die Achsdrehung ersetzt. Hinzu kamen die Einflüsse der neunen Swing-Musik aus den USA, die den Quickstep nach 1930 rhythmisch lockerer und damit tanzbarer werden ließen.

 

Der Quickstep ist ein beliebter Tanz für das zuschauende Publikum. Er hat zwar nicht die Würde der anderen Tänze des Englischen Stils, aber er wirkt leicht, schwerelos, übermütig und verbreitet stets eine prächtige Laune vor allem unter den Zuschauern. Im Gegensatz zum Foxtrott ist er viel mehr dazu bereit, spontan fremde Einflüsse von außen stilistisch in sich zu verarbeiten. Der Foxtrott ist bescheiden und will sich nicht aufdrängen; er kennt auch keine raffinierten Tricks; er möchte lieber vornehm erscheinen und wie ein englischer Gentleman wirken. Dieses Understatement gehört zu seinen prägensten Eigenschaften. Der Unterschied zwischen seinen Slows und Quicks darf jedoch nie betont werden, damit das feierliche, gleichmäßige Schreiten hervortreten kann.

 

Der Quickstep dagegen ist lieber modisch. Er ist spontan, offen, heiter ohne jedoch sein Wesen zu verlieren. Sein Grundthema sind die geschlossenen Füße in der Bewegung – und der Chassé ist und bleibt sein einziger Grundschritt. Ihm fehlt das würdevolle, gleichmäßige Gleiten; dagegen überrascht er seine Zuschauer mit ausgesprochen lustig hüpfenden Schritten. Was aber nicht bedeuten soll, dass auch der Quickstep nicht flüssig und fließend getanzt werden muss. Hierin liegt die besondere Herausforderung für das Paar. Er hat keine Pausen – und aus diesem Grund vollzieht er auch keine ruckartigen oder abgehackt wirkenden Bewegungen.  

 

Der Quickstep ist wohl der quirligste unter allen "Standardtänzen"; er ist schnell und dynamisch in seinen progressiven Bewegungen, lebhaft auch in seinen charakteristischen Hüpfschritten. Er gehört heute wohl unbestritten zu den beliebtesten modernen Gesellschaftstänzen. Seit 1928 ist der Quickstep ein Turniertanz und seit 1963 im Welttanzprogramm.

 

Rhythmus:

slow, slow, quick, quick slow, slow, quick quick

 

Tempo:

Quickstep: 40 - 50 Takte pro Minute, Turniertempo: 50 Takte pro Minute

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