Willkommen bei der Tanzschule Das Team
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Der Slowfox

Englische Eleganz erobert die Welt

 

Der Slowfox steht für die „Englische Tanzkultur“ per se. Mehr noch, mit seiner Entstehung aus dem Foxtrott in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stieg England zur dominierenden Nation im Turniertanz auf. Dort fanden die ersten Weltmeisterschaften statt und englische Tänzer stellten die ersten Champions.

Wer die Entwicklung des Slowfox kennt, kennt die Geschichte der Turniertänze.

 

Die ausführliche Geschichte des Slowfox

 

Der Foxtrott, aus dem sich später der Slowfox entwickelte, entstand zwischen 1910 und 1915 aus dem Ragtime in Nordamerika. Er nahm aber auch Elemente des Onesteps, Twostepps und des Castle Walk auf. Mit seinen schnellen und langsamen Schritten, die auf natürlichem Gehen beruhen, wurde er zum Wegbereiter des "Englischen Stils".

 

Die Herkunft des Namens ist heute nicht mehr eindeutig zu bestimmen, da sich die Quellen zu sehr widersprechen. Wahrscheinlich geht der Name Foxtrott auf den Schauspieler Harry Fox zurück, der in seiner Variete-Tanz-Show "Harry Fox & the Zigfeld Follies" den Ragtime mit vielen Schritten aus dem Onestep und Castle Walk verband. So tauchte der Foxtrott im Sommer 1914 erstmals in den USA auf und mit seinem populären Varieté verbreitete Fox diesen Tanz schnell in der Öffentlichkeit. Die populärste Herleitung des Namens, die Anspielung auf den Gang des Fuchses, ist vermutlich falsch.

 

Der Ragtime als Urvater des Foxtrotts, war die erste Musikrichtung aus den USA, die jemals auf Tonträgern veröffentlicht wurde; somit verkörpert er eine bedeutende Epoche in der amerikanischen Unterhaltungsmusik. Im Zeitraum von 1897 bis 1917 dominierte er die amerikanische Musikszene und entwickelte sich wie fast alle amerikanischen Musik- und Tanzrichtungen aus dem Leid afrikanischer Sklaven, die so in der Neuen Welt ihr Schicksal verarbeiteten. Im Blues und im Jazz, die Musik der Schwarzen, stecken deshalb wiederum die Wurzeln des Ragtimes.

 

Kurz vor dem Ersten Weltkrieg kam der aus dem Ragtime entstandene Gesellschaftstanz Foxtrott nach England. Dort fand 1915 der erste Foxtrott-Ball statt. Der Foxtrott wurde bald zum bedeutendsten Vertreter für viele Geh- und Schreittänze. Er nahm dabei weitere Bestandteile anderer Modetänze auf, die noch heute sichtbare Spuren hinterließen.

 

Es waren vor allem englische Tanzlehrer, die in den 1920er-Jahren die Gesellschaftstänze neu definierten und neue Techniken schufen. Auf der großen Konferenz englischer Tanzlehrer 1920 wurden die Grundlagen für viele neue Tänze geschaffen. Komplizierte Tanzfiguren wurden für die breite Öffentlichkeit vereinfacht. So entstand 1921 der erwähnte "Englische Stil", der sich vor allem durch „normale“ Gehbewegung charakterisiert.

 

Dieser relativ einfache Charakter hat sich als Basis für den Standardtanz durch- gesetzt. Kurz darauf gewann 1922 Victor Silvester als erster Mensch eine Tanz-Weltmeisterschaft, die natürlich in London stattfand. London etablierte sich schnell zur Welthauptstadt aller Standardtänze. Seit dem dominieren englische Tänzer die Tanzszene weltweit.

 

Ab 1923 traten mehr und mehr fließende Bewegung an die Stelle der vorher eher marschartigen Schritte. Das Tanztempo wurde stetig schneller. In der Queen's Hall in London kam es 1923 zu einer weiteren Weltmeisterschaft, auf der auch Foxtrott getanzt wurde. 1924 trennte man schließlich den langsamen vom schnellen Foxtrott und nannte die neuen Tänze „Slowfox“ und „Quicktime“. Der Slowfox erblickte das Licht der Tanz-Welt.

 

Beide neue Formen wurden in das neu entstandene Turniertanz-Programm aufgenommen. Die Tanzausführungen des Slowfoxes zeichnen seit dem weite Schwünge mit progressiven Drehungen und langgestreckten Wellen aus, die nicht zum Stillstand kommen dürfen. Das Paar muss möglichst gleichmäßig und ohne jegliche Stopps über die Tanzfläche gleiten. Der Slowfox benötigt deshalb viel Platz und ist in der Öffentlichkeit ohne ausreichende Räumlichkeiten kaum tanzbar.

 

Er ist auch deshalb sehr schwierig zu tanzen, weil er den Tänzern sehr viel Körperbeherrschung abverlangt und gleichzeitig nicht langweilig wirken darf. Das ist der Grund, warum der Slowfox erst ab einer fortgeschrittenen Ausbildungsstufe gelehrt wird. In den folgenden Jahren entstand durch die Kommerzialisierung des Foxtrotts viele weitere Kombinationen. Es entwickelten sich der Marsch-, Blue-, Western-, Tango-, Samba-, Hawaiian-, Country-, Polka-, Beat-, Oriental- und viele andere Fox Variationen.

 

Im Jahr 1929 kam es zu einer zweiten Sitzung aller britischen Tanzlehrer: zur so genannten “Great Conference". Für den Onestep, Slowfox, Tango, Blues und Walzer wird ein einheitlicher "Standard" festgelegt. So entwickelte sich der deutsche Begriff für die heutigen Standardtänze. Auf dieser wegweisenden Konferenz wurden sowohl die Figuren als auch die Tempi der einzelnen Tänze bestimmt. Die Entwicklung unserer modernen europäischen Standardtänze ist also eng an die Entwicklung des Slowfox gebunden.

 

Der Foxtrott wurde 1963 in das Welttanzprogramm aufgenommen, das für alle Tanzschulen weltweit verbindliche Regeln aufstellt. Der Slowfox dagegen gehört leider bis heute nicht dazu. Während man den Tango und Wiener Walzer unter den Standardtänzen eher zu den "Volkstänzen" zählt, zählt der Foxtrott – und damit auch der Slowfox– zu den „konstruierten“ Tänzen. Viele künstliche Drehungen, die körpernahe Tanzhaltung und das Heben und Senken erfordern in diesen Tanzarten großes Können. Deshalb verzichtet man bei der Einführung von Anfängern auf komplexere Schrittfolgen.

 

 

Tanzausführung:

4/4Takt

 

Tempo:

28 - 34 Takte/Minute, Turniertempo: 30 Takte/Minute

 

Rhythmus:

Langsamer Schritt: 2 Taktteile, schneller Schritt: 1 Taktteil.

 

Gehschritt:

langsam schnell schnell langsam schnell schnell

 

Tanzhaltung und Fußtechnik:

Standard-Tanzhaltung. Die Fußarbeit entspricht der natürlichen Gehbewegung. Die Vorwärtsschritte werden mit der Ferse aufgesetzt. Einige mögliche Tanzfiguren für das Tanzleistungsabzeichen:

 

Sonstiges:

Für die Grundstufen des Allgemeintanzes gibt es keine vorgeschriebenen Tanzfiguren, da der Slowfox nicht zum Welttanzprogramm gehört.

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